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Vom Penner zum Millionär

MÖSSINGEN. Seit dem 28. Juli 2007 werden Pennerträume im Internet wahr. Viele junge Menschen spielen das Browsergame »pennergame.de« und kämpfen täglich um das »Überleben« ihres Penners. Das Ziel eines jeden Penners im Spiel ist es, raus aus der Gosse und rein in das »richtige« Leben zu kommen.

Nicht übermäßig realitätsnah, aber »als guter Zeitvertreib, ein durchaus gutes Spiel für jedermann«, so das ZmS-Urte
Nicht übermäßig realitätsnah, aber »als guter Zeitvertreib, ein durchaus gutes Spiel für jedermann«, so das ZmS-Urteil über »pennergame.de«. SCREENSHOT: GEA
Nicht übermäßig realitätsnah, aber »als guter Zeitvertreib, ein durchaus gutes Spiel für jedermann«, so das ZmS-Urteil über »pennergame.de«. SCREENSHOT: GEA
Am Anfang ist man ein untalentierter Penner am Hamburger Hauptbahnhof, der weder lesen noch schreiben kann. Im Laufe des Spiels muss man sich nach und nach hocharbeiten durch Fortbildungen (etwa durch einen Schulabschluss), die man mit Spendensammeln, Pfandflaschensammeln, und Kämpfe gegen andere Penner finanziert.

Zurzeit sind rund 75 700 Spieler in Deutschland registriert, täglich kommen neue hinzu. Das Spiel ist kostenlos und wird durch Werbung finanziert. Ein Teil der Werbeeinnahmen geht an eine Hamburger Stiftung für Obdachlose.

Unser Fazit: Das Spiel »penner-game.de« ist teilweise nicht sehr realitätsnahe, da zum Beispiel ein Nilpferd als Haustier in Hamburg eher ein Ausnahmefall ist. Aber als Zeitvertreib am PC ist es ein durchaus gutes Spiel für jedermann. (ZmS)



Josua Mang, Phillip Staiger, David Hetzer, Evangelisches Firstwald-Gymnasium, Klasse 9 b